Erneut wurden Lebensmittelkontrolleure bei einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Niedersachsen fündig. Möglicherweise verdorbenes Rind- und Hähnchenfleisch war am Freitag bei einem Dönerhersteller in Braunschweig gefunden worden. Offenbar entstand der Anfangsverdacht durch den Augenschein, 230 Kilogramm Fleisch seien „optisch auffällig“ gewesen. Da ein Mitarbeiter der Firma angab, das Fleisch sei mit frischem Fleisch vermischt worden, beschlagnahmten die Lebensmittelkontrolleure gleich die ganze Produktion von 5.500 Kilogramm. Dabei handelte es sich um Hähnchen- und Rindfleischspieße sowie gebratene Fleischstreifen.
Das Landesinstitut Oldenburg übernahm die Untersuchung des beschlagnahmten Fleisches. Mit  Untersuchungsergebnissen sei jedoch erst in den kommenden Tagen zu rechnen. Das teilte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Montag in Oldenburg mit.